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Mittwoch, den 15.09.2021
Wiederverwendbare Sammelkartuschen zur umweltfreundlichen Schmiermittel-Entsorgung

Das neue Schmierstoff-Sammelsystem bietet eine ganze Reihe von Vorteilen bei der Wartung von Wälzlagern. Mithilfe eines Adapters lässt es sich spielend in den Außenring des Lagers schrauben, sammelt gebrauchtes Schmiermittel bis zu seinem kompletten Fassungsvermögen und muss seltener gewechselt werden. So werden die Service-Intervalle verlängert.

Genauso leicht, wie die Schmierstoffe gesammelt werden, wird die Kartusche entleert: Ein Kolbenzylinder, der beim Sammelprozess mit zunehmendem Füllstand der Kartusche an deren Ende geschoben wird, muss einfach nur zurückgeschoben werden und drückt den gebrauchten Schmierstoff aus dem Behälter. Gleichzeitig verhindert er im Sammelbetrieb das Überlaufen der Kartusche.

„Bislang war es üblich, gebrauchte Schmierstoffe und Sammelkartuschen gemeinsam zu entsorgen“, erzählt Michael Slembeck. Manager Strategic Accounts Renewable EMEA bei SKF in Walldorf. „Das geht mit den Umweltzielen der allermeisten Unternehmen heute nicht mehr zusammen.“ Die neue und einfache Wartungslösung von SKF erfüllt die Anforderungen einer Kreislaufwirtschaft und ermöglicht das separate Recycling der gebrauchten Schmierstoffe.

Weil sich die mit dem Kolbenzylinder ausgestatteten Kartuschen bis zum Rand befüllen lassen, ist ihr Fassungsvermögen deutlich größer als das, herkömmlicher Systeme. Angeboten werden standardmäßig 900-ml-Behälter, es gibt die Kartuschen aber in Größen zwischen 380 Millilitern und drei Litern und mit Schraubverbindungen für die Gewindegrößen M14 und M16. Damit eröffnen sich den umweltfreundlichen Systemen Einsatzfelder in vielen Bereichen – von Lagern in Schiffsantrieben, Walzwerken, Gezeitenturbinen oder eben Windkraftwerken.

Weitere Informationen:
www.skf.com

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Letzte Aktualisierung am 23.10.2021
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